Imperial Baerii
Sibirischer Stör, aufgezogen in österreichischem Alpenquellwasser. Nussig, buttrig, mit klarem, salzigem Nachhall.
Ansehen
Kaviar aus den österreichischen Alpen · seit 2024
Kaviar ist Fisch. Und Fisch isst man frisch.
Ursprung
Den größten Teil seiner Geschichte war Kaviar Hafenessen. Er wurde direkt am Boot von denen gegessen, die ihn gefangen hatten, weil er sich nicht lange genug hielt, um ins Landesinnere zu kommen. Der Adel bekam immer nur die haltbar gemachte Version. Die Fischer hatten den besseren Teil des Geschäfts.
Das ist der Kaviar, den ich mache. Nichts wird zugekauft und umetikettiert. Ich kenne jeden Stör, ich entscheide, wann sein Rogen so weit ist, und ich wasche, salze und fülle jede Dose selbst — ein Betrieb, ein Paar Hände, zwanzig Minuten von der Ernte bis zur verschlossenen Dose. Der Nächste, der sie öffnet, sind Sie.
Fakten
In Zahlen
20Min.
Die Dose wird einmal befüllt. Der Nächste, der sie öffnet, sind Sie — keine zweite Station, kein Umpacken, keine unnötige Luft.
24h
Kaviar braucht einen Tag, um das Salz aufzunehmen und cremig zu werden. Dann ist er am besten — und dann geht er raus.
1Person
Wann ein Stör so weit ist, wie der Rogen gewaschen wird, wie viel Salz er bekommt, wie die Dose gefüllt und verschlossen wird — jede dieser Entscheidungen ist meine, und jeder Handgriff auch. Ein Betrieb in den österreichischen Alpen.
0
Nicht pasteurisiert, nichts zugesetzt. Rogen und Salz.
Wir produzieren mehrmals pro Woche, in der Menge, die bestellt wird. Ein kurzes Haltbarkeitsdatum ist keine Einschränkung — es ist der Beweis.
Leo
Salzburg
Ich bin in Salzburg aufgewachsen. Eigentlich wollte ich ein paar eigene Teiche — Bachforellen, Saiblinge, genug Fisch, um nicht davon abhängig zu sein, was der Supermarkt gerade hat. Genau das wollte mir ein Bauer auf seiner Alm überlassen. Also nahm ich im Sommer 2021, direkt nach der Matura, einen Job bei der Familie Grüll an, um zu lernen, wie man Fische hält.
Womit ich nicht gerechnet hatte: wie präzise diese Arbeit ist. Das hat mich erwischt — die Genauigkeit und die Vorsicht, die es rund um etwas so Feines braucht. Dort wird nichts grob gemacht.
Es blieb trotzdem ein Sommerjob. Anfang 2022 ging ich nach Wien, in eine Medienagentur, Webdesign und 3D — das, wofür ich ausgebildet war. Ich gab dem ein Jahr. Mir fehlte die Natur, und mir fehlte, etwas zu schaffen, das man in der Hand halten kann. Das gibt mir mehr als alles, was je am Bildschirm entstanden ist. Ende des Jahres kam ich zurück nach Salzburg und fragte die Grülls, ob ich das Ganze richtig lernen darf.
2023 begann ich, Eichinger Caviar neben der Arbeit aufzubauen. 2024 ging alles online. Heute bin ich mit fünfundzwanzig für die gesamte Kaviarproduktion verantwortlich — ich entscheide, wann ein Stör so weit ist, ich wasche den Rogen, ich salze ihn, ich fülle und verschließe jede Dose. Ich bin so überzeugt von dem, was dort entsteht, dass ich wollte, dass es weiter kommt als bis Salzburg. Diese Website habe ich auch gebaut, und die Post beantworte ich selbst.
Die Teiche auf der Alm fange ich jetzt endlich an — Saiblinge und Bachforellen, Quellwasser direkt aus dem Berg, und ausschließlich für mich. Die übrige Zeit stehe ich hüfttief im Wasser von jemand anderem. Das ist der Teil, den ich niemals abgeben würde.
Philosophie
Die Branche nennt es Reifen. Oder Veredeln. Mir hat nie jemand zeigen können, was diese Monate einem Fischprodukt hinzufügen, und ich glaube nicht, dass sie etwas hinzufügen. Eine Dose, die nach einem Jahr noch gut ist, wurde dafür gemacht, ein Jahr zu halten — das entscheidet sich in der Produktion, lange bevor der Deckel zugeht. Ich entscheide anders: nichts zugesetzt, nie pasteurisiert, mehrmals pro Woche frisch produziert.
Kaviar braucht etwa vierundzwanzig Stunden, um das Salz aufzunehmen und cremig zu werden. Genau diesen Moment sollen Sie schmecken. Alles danach ist ein Kompromiss, keine Veredelung.
Gesalzene Perlen sind weich. Jedes Öffnen, Umpacken und Wiederverschließen zerstört einen Teil davon und lässt frische Luft an den Kaviar. Deshalb werden meine Dosen einmal befüllt — und von Ihnen wieder geöffnet.
Nicht pasteurisiert, nichts zugesetzt. Das heißt Wochen, nicht Jahre. Ein langes Datum sagt nichts über den Kaviar selbst — es sagt, was mit ihm gemacht wurde, damit er so lange hält. Mir ist das kurze lieber.
Niemand in dieser Branche würde Kaviar mit einem Metalllöffel servieren. Wir nehmen alle Perlmutt oder Bein. Und dann soll derselbe Kaviar monatelang in einer beschichteten Blechdose liegen — und keine Beschichtung hält ewig. Für mich passt das seit jeher nicht zusammen. Meiner ist nicht dafür gedacht, irgendwo so lange zu liegen.
Kollektion
Handel
Handel & Großhandel
Yachten, Beach Clubs und Küchen in ganz Europa bestellen aus derselben Produktionswoche wie alle anderen. Ich mache, was bestellt wird, dann geht es raus.
Sagen Sie mir Hafen und Datum. Die Dosen werden für diesen Tag gepackt, temperaturgeführt geliefert, überall in Europa.
Die Menge ändert nichts an der Herstellung. Wöchentliche Bestellung, flexible Mengen, dieselbe Produktion wie bei jeder anderen Dose.
Ein Betrieb, eine Erntewoche, nichts zwischen dem Wasser und Ihrer Küche. Für Karten, auf denen die Herkunft Teil der Beschreibung ist.
Schreiben Sie mir direkt. Kein Zwischenhändler, kein Mindestvertrag bei laufenden Bestellungen.
Gold · Rising StarSilver · Fresh Siberian
ErgebnisseJournal
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